Amazon vereinheitlicht Markennamen

Anfang September vereinheitlicht Amazon seine Marketing Services. Was früher unter den Amazon Marketing Services (AMS), Amazon Media Group (AMG) und der Amazon Advertising Platform (AAP) bekannt war wir zukünftig unter dem Dach von Amazon Advertising geführt. Damit werden die Search und die Display Sparte zusammengezogen, wohl auch um in Zukunft eine einfachere Bedienbarkeit zu ermöglichen. Die Amazon Werbeplattform heißt zukünftig Amazon DSP, um die programmatischen Fähigkeiten des Portals stärker herauszustellen und den Platzhirschen wie Google in diesem Bereich stärker unter Druck zu setzen. Google selbst hat erst vor kurzem ein ähnliches Rebranding durchgeführt, die relativ unabhängigen Portale DoubleClick, AdWords, Analytics und co. wurden unter der 360 Suite vereinheitlicht. In den Portalen selbst ändert sich Stand jetzt nicht so viel. Im Search Bereich werden die Headline Search Ads (HSA) in Sponsored Brand Ads umbenannt, die Funktionalität bleibt aber die gleiche.

Was wird sich tatsächlich für dich als Nutzer oder Kunde ändern?

Erstmal nichts. Der Rebrandingprozess von Amazon betrifft tatsächlich aktuell nur ein paar Namings, nachdem die früheren Amazon Marketing Services (AMS) bereits vor ein paar Wochen ein größeres Funktionalitätsupdate erhalten haben. Allerdings ist die Umbenennung der Marken nur der erste Schritt einer größeren Aktion, die bereits in den USA angekündigt wurde. Aktuell ist das Zusammenspiel der Marketingportale noch ziemlich vage, ein Cross Channel Marketing ist aufgrund der hohen Eintrittsbarrieren im Displaybereich nur den Topplayern vorbehalten. Kleine Advertiser können das Mindestbudget nicht realistisch auftreiben bzw. nur durch hohe Umsatzverbesserungen ausgleichen. Das soll zukünftig besser werden.

Welche Bedeutung hat Amazon in der Customer Journey?

Amazon ist ein optimaler Vertriebskanal, auch weil Millionen von deutschen Usern dort bereits mit einem Kaufwunsch ankommen. Deswegen ist es essentiell dort vertreten zu sein. Einerseits betrifft das die Verfügbarkeit der Produkte, andererseits auch die Schaltung von Werbung. Mithilfe von Sponsored Product Ads, Sponsored Brand Ads und Product Display Ads kann der Umsatz signifikant gesteigert werden. Diese Art der Werbung ist sowohl für Seller als auch für Vendoren möglich.

Fazit

Amazon folgt Google und vereinfacht sein Produktportfolio. Aus AMS, AAP und AMG wird zukünftig Amazon Advertising. Damit soll die Komplexität reduziert werden und das Silodenken der einzelnen Plattformen abgeschafft werden. Um zu Advertisinggiganten wie Google und Facebook aufzuschließen sind allerdings viele Verbesserungen nötig. Die setzt Amazon aber fleißig um und könnte zukünftig mit Werbung einen Großteil des Umsatzes generieren.

Kontaktiere uns um Dich mit uns über Deine <a” href=”https://www.nakoa.digital/was-wir-tun/retail-media/amazon-marketing/” target=”_top” rel=”noopener noreferrer”>Möglichkeiten der Amazon Werbung zu unterhalten.

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